Zu meiner beruflichen Entwicklung und meinen aktuellen Tätigkeiten
Ausbildung zum Matrosen der Deutschen Seeschifffahrt, vierjährige Berufstätigkeit auf "Großer Fahrt"
Abitur auf dem 2. Bildungsweg
Soziologiestudium in Frankfurt am Main und Berlin mit den Schwerpunkten Organisationssoziologie, Familiensoziologie und Sozialisationsforschung mit psychoanalytischen Hintergrund, als Praxisfeld empirischen Forschungen und Elterngruppenleitung für den Arbeitskreis Neue Erziehung in Berlin.
Weiterbildung zum Paar- und Familientherapeuten bei H.-E. Richter, Gießen und P. Fürstenau, Düsseldorf.
Konzeptuelle und praktische Mitarbeit am Aufbau des ersten Kinderschutz-Zentrums in der Bundesrepublik (1975), dort 24 Jahre als Familientherapeut und Fortbildungsleiter tätig, viele Jahre in Leitungsverantwortung; langjährig Sprecher im Vorstand der Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren.
Weiterbildung zum Gruppenanalytiker und zum Gruppenanalytischen Supervisor und Organisationsberater am Institut für Gruppenanalyse Heidelberg, Supervisor (DGSv)
Seit 1992 in eigener Praxis als Supervisor und Gruppenanalytiker, als Coach und Organisationsentwickler, als Paar -und Familientherapeut,
Organisationsentwicklung in der Kultur- und Medienbranche, in psychosozialen Organisationen, in Gruppen- bzw. Psychoanalytischen Ausbildungsinstituten sowie in Mittelständischen Unternehmen.
Großgruppenleitung von klassischen und Institutionellen Großgruppen, in Organisationen, in Verbänden, in größeren Interdisziplinären Kontexten, in verbandspolitischen Konfliktlagen, in der Bewältigung von institutionellen Entwicklungsrisiken.
Moderation von Großveranstaltungen mit Entwicklungsorientierung bzw. Konfliktbewältigungsaufgaben.
Weiterbildungsleiter und Leiter von weiterbildungsinternen Selbsterfahrungen für verschiedene Weiterbildungsinstitute. Schwerpunkt ist die Selbsterfahrungsleitung in gruppenanalytischen und in familientherapeutischen Ausbildungsinstituten.
Von Oktober 2002 bis Oktober 2008 Vorsitzender des Instituts für Gruppenanalyse Heidelberg e.V.
Seit März 2010 Leiter der Arbeitsgruppe der Lehranalytiker am Berliner Institut für Gruppenanalyse.
Mitgliedschaften in der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF, in der Deutschen Gesellschaft für Supervision, im Arbeitskreis Gruppenpsychotherapie und Gruppendynamik (DAGG) in den Sektionen Analytische Gruppenpsychotherapie (AG) und Klinik und Praxis (KuP).
Mitglied bei der Gründung der Deutschen Gesellschaft für Gruppenanalyse und Gruppenpsychotherapie (D3G) am 15. Oktober 2011, Wahl zum ersten Vorsitzender der Gesellschaft.
Mitglied im Institut für Gruppenanalyse Heidelberg (IGA), im Berliner Institut für Gruppenanalyse (BIG) sowie am Seminar für Gruppenanalyse Zürich (SGAZ), Dozententätigkeit in allen Instituten.
Seit Juni 2011 Mitglied im Leitungstrio des postgraduate seminars des SGAZ
Supervision, Organisationsberatung, Coaching
Gruppenanalytische Fall- bzw. Teamsupervision und Organisationsentwicklung in
- der Erwachsenen- sowie der Kinder- und Jugendpsychiatrie (Psychotherapiestationen, Stationen der offenen und geschlossenen Psychiatrie, Stationen zur Traumabehandlung bzw. zur Entwicklung von Mutter-Kind-Beziehungen,
- Modelleinrichtungen der stationären oder ambulanten Traumabehandlung nach familiären-, folter- oder kriegsbedingten Traumen,
- Einrichtungen der poststationären und tagesklinischen Arbeit im Bereich der Psychiatrie, (Therapeutische Wohngemeinschaften und ähnliche Einrichtungen),
- Sozialtherapeutische Stationen im Strafvollzug,
- Supervision von Familienrichtern,
- Psychosozialen Projekten mit Modellcharakter (z.B. zur Zusammenarbeit von bisher isoliert tätigen Berufsgruppen)
- Gruppen- bzw. Psychoanalytischen Ausbildungsinstituten zur Bewältigung von Entwicklungsaufgaben
- Großgruppenleitung als Mittel der Projekt- und Organisationenentwicklung
- Abteilungs- und Konfliktsupervisionen im Medienbereich (Zeitungsredaktion, Anzeigenabteilung).
Dozententätigkeiten
Ständige Dozententätigkeiten und Leitung von Selbsterfahrungsgruppen:
- In der Ausbildung zum Gruppenanalytiker am Institut für Gruppenanalyse Heidelberg
- In der Weiterbildung zum Supervisor und Organisationsentwickler am Institut für Gruppenanalyse Heidelberg
- Selbsterfahrungsleiter in der Weiterbildung zum Gruppenanalytiker am Berliner Institut für Gruppenanalyse
- Leiter der Familientherapeutischen Weiterbildung am TRIANGEL INSTITUT für Supervision, Organisationsentwicklung und Familientherapie in Berlin
- In der Weiterbildung zum Organisationsentwickler der GEMEINDEBARATUNG der Evangelischen Kirche Hessen-Nassau in Frankfurt am Main
- Leitung von Selbsterfahrungsgruppe in der Paarberatungsausbildung des Evangelischen Zentralinstituts für Ehe-, Familien- und Lebensberatung in Berlin
Veröffentlichungsschwerpunkte
- Theorie der Familie, familiale Gewalt, Kinderschutz,
- Mediale Inszenierung des Themas Gewalt,
- Praxis und Theorie der Jugendhilfe,
- Entwicklung von Kinderschutzkonzepten und -organisationen
- Institutionelle Arbeit und Gewalt
- Angewandte Gruppenanalyse
Veröffentlichungen
- Hutz, Pieter (1990): Erfahrungen mit Kinderschutz-Zentren im Versorgungsverbund.
In: Martinius, J., Frank, R. (Hrsg.): Vernachlässigung, Missbrauch und Misshandlung von Kindern. Huber, Bern
- Hutz, Pieter (1996): Hilfeperspektiven unter den Bedingungen von Familienarmut und
Mittelverknappung. In: Die Kinderschutz-Zentren (Hrsg.): Armut und Benachteiligung von Kindern. Köln
- Hutz, Pieter (1996a): Hinweise zur Beziehungsarbeit mit Vernachlässigungsfamilien.
In: Kinderschutz-Zentrum Berlin (Hrsg.): Risiken und Ressourcen: Vernachlässigungsfamilien, kindliche Entwicklung und präventive Hilfen. Berlin
- Hutz, Pieter zus. mit Meier J. u.a.(1997): Beratungskonzept Kinderschutz für die Kinderschutzarbeit in den Jugendsekretariaten der Stadt Zürich. (150 Seiten)
In: Jugendamt Zürich (Hrsg.):
- Hutz, Pieter (1999): Zwischen Sehnsucht und Angst - Arrangements der Geschlechter
In: Gruppenanalyse, Heft 1/1999
- Hutz, Pieter (2000a): Spannungsfelder der Hilfe für Familien in Armutslagen
In: Weiß, Hans (Hrsg.): Frühförderung mit Kindern und Familien in Armutslagen. München, Basel
- Hutz, Pieter (2000b), zusammen, mit Wolff R. u.a.: Kindesmisshandlung - Erkennen und Helfen- (156 Seiten)
Kinderschutz-Zentrum Berlin (Hrsg.):
- Hutz, Pieter 2001: Potenz und Potentiale der Gruppenanalyse - 20 Jahre Gruppenanalyse in
Heidelberg, eine Tagungseinführung
In: Gruppenanalyse, Heft 1/2001
- Hutz, Pieter 2007: Angst und Ambivalenz im Kinderschutz, Tagungsbeiträge Kinderschutzforum 2007 Hamburg, Die Kinderschutz-Zentren, Köln 2008
- Hutz, Pieter 2011: Das Erwartungsparadox in der Jugendhilfe - Wege zwischen autonomer Fachlichkeit und Anpassungsdruck, Tagungsbeiträge Kinderschutzforum 2010 Düsseldorf, Die Kinderschutz-Zentren, Köln 2011
Vorträge
GRUPPENANALYSE
- In Eigenständigkeit kooperieren
Überlegungen zur Gründung einer Deutschen Gesellschaft für Gruppenanalyse
Bonn 2010
- Lernen und Ausbildung mit gruppenanalytischer Erfahrung
Grundlagen der gruppenanalytischen Weiterbildung am Institut für Gruppenanalyse Heidelberg e.V.
Heidelberg 2009
- Institutionelle Selbsterfahrung und Szenisches Lernen
Laudatio für Gerhard Rudnitzki anlässlich des 21. Gruppenanalytischen Symposiums zu seinem 70. Geburtstag
Heidelberg 2009
- Settinggestaltung in Organisationen
- Spielräume/Risiken –
Zürich 2008
- Praxis der gruppenanalytischen Theorie- und Fallarbeit im Seminar
gruppenanalyse 1/2008
- Gibt es Neues in der Gruppenanalyse?
Berlin 2007
- Das Ringen um Autonomie!
Oder um Abhängigkeit?
Therapeutisches Erleben und Verhalten in einem polaren Feld
Zürich 2004
- Potenz und Potentiale der Gruppenanalyse
20 Jahre Gruppenanalyse in Heidelberg, Heidelberg
Heidelberg 2005
- Geschlechterarrangements zwischen Beziehungswunsch und Bindungsangst
gesellschaftliche Modernisierungsprozesse und familiales Leben,
Heidelberg 2005
KINDERSCHUTZ, FAMILIENTHERAPIE, JUGENDHILFE
- Das Erwartungsparadox in der Jugendhilfe
Wege zwischen autonomer Fachlichkeit und Anpassungsdruck
Düsseldorf 9/20010
- Angst und Verantwortung
in Leitung, Team und Organisation
Berlin 2008
- Über den Umgang mit Angst und Ambivalenz im Kinderschutz
Hamburg 11/2007
- Willige Helfer? Störrische Eltern?
Wien 5/2007
- Sich einmischen bei Kindesmisshandlung: Was hilft, was schadet?!
Über die persönlichen und sozialen Möglichkeiten Kindern zu helfen,
Stuttgart 2001
- Eltern-Spiel-Räume
Hinweise zu einer mutigen Lebensform zwischen Kleinkindalter und Pubertät - zwischen Wünschen und Verwünschen zwischen Macht und Ohnmacht
Berlin 2003
- Childprotection
in the public Youth- and Family- Services of Copenhagen
Tasks, Goals and Solutions
Kopenhagen 1999
- Eltern-Spiel-Räume
Hinweise zu einer mutigen Lebensform zwischen Kleinkindalter und Pubertät, ein Festvortrag
Verden
- Elternrecht versus Kindeswohl Zur Diskussion eines Scheinkonflikts
Berlin
- Familie im Wandel - Kinderschutz auf dem Prüfstand
Chancen und Risiken neuer Lebensformen, wie reagiert der Kinderschutz
Kaiserslautern
- Gewalt in Familien: Erkennen - Verstehen - Helfen
Zur Aktualisierung von Konzepten in der Frühförderung
Trier
- Grundlagen in der Arbeit mit Herkunftsfamilien
(Noch) Kein Highlight der Jugendhilfe - Problemskizze und Arbeitsmethoden
Berlin
- Kinderschutz im Dilemma
Strafen, Schützen oder Helfen?
Bern
- "Kinderschutz-Netzwerke - Jenseits von Schutz und Schaden"
Kinderschutz-Netzwerke sind eine moderne Form zur Organisation von sozialer Arbeit und psychosozialer Hilfemilieus
Wien
- Kooperationsmerkmale moderner Kinderschutzarbeit
Eine Orientierung zur Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Justiz
Graz
- Macht und Ohnmacht im Helfen, Heilen und Erziehen
Alltag zwischen Anspruch und Überforderung - Problemskizze und Lösungsansätze
Kopenhagen
- Präventionspraxis
Grundlagen und Vorschläge zur Öffnung sozialer Dienste
Zürich
- Beratung und Prävention bei Kindesmisshandlung
Ein "Notfallkoffer" für die stationäre und ambulante ärztliche Praxis
Köln
- Stationäre Krisenhilfe - Warum, Wann, Wie?
Erfahrungen, Konzepte, Methoden
Berlin
- Vernachlässigte Kinder in Pflegefamilien
Wie können Pflegefamilien helfen
Welche Hilfen brauchen Pflegefamilien
Dortmund
- Trauma und Institution
Zur Dynamik zwischen traumatisierten Menschen und helfenden Institutionen - Zwischen Wiederholung und Bewältigung
Wien
- Wunsch und Versagung - Konflikt und Trauer
Zur Dynamik und Chance von Trauerprozessen von Eltern behinderter Kinder
Leipzig 2003
- Zur Aktualität des Anfangs - Die Arbeit am Konflikt
Festvortrag zum 25 Jubiläum des Kinderschutz-Zentrums Berlin
Berlin
Neben den Vorträgen gibt es eine Zahl von Arbeitsmaterialien für Kinderschutzseminare, diese sind z.T. in das Kinderschutzhandbuch "Erkennen und Helfen bei Kindesmisshandlung" (Hrsg. Kinderschutz-Zentrum Berlin) und in das "Beratungskonzept Kinderschutz"

