Pieter Hutz
Gruppenanalytiker (DAGG) Supervisor (DGSv) Paar- und Familientherapeut (DGSF) Coach und Organisationsberater

Gruppenanalytische Theorieausbildung am Berliner Institut für Gruppenanalyse

9. Öffentliche NAPP-Tagung 2010

Offene Supervisionsgruppe für Mitarbeiter mit Leitungsaufgaben

8. Kinderschutzforum der BAG Kinderschutz-Zentren 2010

Weiterbildung in Familientherapie und Beratung am Institut TRIANGEL Berlin 2011-2014

5. Kasuistischer Workshop zur Gruppenanalyse mit Kindern und Jugendlichen 2010

Moderation von drei Symposien der Bundespsychotherapeutenkammer

Gruppenanalytische Theorieausbildung am Berliner Institut für Gruppenanalyse

Beginn Herbst/Winter 2010 über zwei Jahre im Umfang von 40 Sitzungen a 90 Minuten

Dieser Theoriekurs findet im Rahmen der Weiterbildung zum Gruppenanalytiker am Berliner Institut für Gruppenanalyse statt. Es handelt sich um eine sogenannte fraktionierte Gruppe mit 4 Blöcken a 1,5 Tagen (5 Sitzungen a 90 Minuten) im Jahr.

Leitung: Dr. Sabine Ebbinghaus (Gruppenanalytikerin und Psychoanalytikerin), Pieter Hutz (Gruppenlehranalytiker DAGG, Sektion Analytische Gruppenpsychotherapie, Sektion Klinik und Praxis)

Nähere Information über Pieter Hutz, Anmeldung im Sekretariat des Instituts für Gruppenanalyse

    

9. Öffentliche NAPP-Tagung 2010

Thema: "Beziehungsangst" Welche Spielarten von Beziehungsvermeidung begegnen uns in der psychiatrischen Arbeit?

Es wird Vorträge über psychotische Beziehungsvermeidung geben (Hr. Bruns, Bremen) oder über Körperveränderungen (Tattoo, Piercing etc.) als Ausdruck narzisstischer Beziehungsgestaltung (Hr. Altmeier, Frankfurt). Ein kasuistischer Vortrag wird mit die destruktive Beziehungsvermeidung am Beispiel eines Totschlagdeliktes skizzieren (Fr. Dörflinger, Hannover).

Leitung der Großgruppe: Pieter Hutz

Termin: 5.-6. September 2010

Die "Norddeutsche Arbeitsgemeinschaft Psychodynamische Psychiatrie" ist ein berufsgruppenübergreifender Zusammenschluss von psychiatrisch Tätigen (Krankenschwestern, Psychoanalytiker, Musik- und Ergotherapeuten, Sozialarbeiter, Ärzte, Psychologen usw.), die sich die Weiterentwicklung der psychoanalytisch orientierten Arbeit mit psychisch kranken Menschen im Krankenhaus und der Gemeinde zur Sache machen.

    

Offene Supervisionsgruppe für Mitarbeiter mit Leitungsaufgaben

Ein Angebot zur Reflexion und Gestaltung der eigenen beruflichen Rolle

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieser gruppenanalytisch geleiteten Supervisionsgruppe reflektieren mit der Gruppe sowohl ihre Leitungserfahrungen als auch ihre eigene Fallarbeit und sie entwickeln für beide Tätigkeitsbereiche neue Handlungsoptionen.

Es handelt sich bei diesem Angebot um eine gruppenanalytisch erweiterte Balintgruppenarbeit.

Die Gruppe findet vierwöchig donnerstags von 18:30 bis 20 Uhr statt. Näheres zu den Teilnahmemöglichkeiten erfahren Sie telefonisch unter 030/8642 3003.

    

8. Kinderschutzforum der BAG Kinderschutz-Zentren 2010

Tagungsthema: Das ist doch nicht normal
Alle anders, alle gleich - Verantwortung gegen Ausgrenzung

Vortrag Pieter Hutz: Das Erwartungsparadox in der Jugendhilfe - Wege zwischen autonomer Fachlichkeit und Anpassungsdruck

abstract:
Jugendhilfe ist mit mächtigen Erwartungsparadoxien konfrontiert. Die wirksamste besteht vielleicht im gesellschaftlichen Anspruch an Kinderschutzqualität (geleistet in fachlicher Eigenständigkeit) bei gleichzeitiger Vollzugs- und Rettungserwartung bei dramatischen Kinderschutzfällen. Kinderschutz soll autonom wirken aber hörig sein. Der Wirkungsweise dieser und weiterer Paradoxien geht der Vortrag nach und beschäftigt sich mit der Beschleunigung und Verdichtung von Arbeitsprozessen, mit ihrem Druck und ihren Ängsten. Die Paradoxien machen Kinderschutz zu einer prekären Tätigkeit mit Risiken für Klienten und Mitarbeiter. Die Diskrepanz zwischen Erwartungen an die Hilfe und ihren Möglichkeiten können oft nur über deren Verleugnung ausgehalten werden. Die Folge sind Allmachtsphantasien, Überlastungen und Zusammenbrüche, die Hilfe selber wird zum Risiko. In dieser prekären Situation muss die konzeptuelle Beschäftigung mit dem Scheitern von Hilfeprozessen eine ernsthafte Option und selber zu einer Qualität der Hilfe werden. Im Scheitern begegnen sich Wollen und Mühen mit all ihren Hindernissen; ein Misserfolg wird als Scheitern an Beruf und Leben erlebt. Professionelle Hilfe ist dann Hilfe beim maßvollen Scheitern, einem Scheitern, dass kein Zerreisen der Hilfe-Beziehungen bedeutet. Der Vortrag entwickelt, wie eine geduldige und beharrliche Beschäftigung mit dem Scheitern gelingen und wie die Hilfe in einer empathischen Beschäftigung mit ihrem Scheitern eine Zukunft erringen kann. Die Aufgabe der Jugendhilfe besteht darin, das (beiderseitige) Scheitern zu integrieren und es zu einem Fortgang der Hilfe zu machen. Oder zu einem klugen und würdevollen Ende, das einen Perspektive für spätere Hilfe bietet.

Düsseldorf, 8.bis 10. September 2010
Nähere Informationen und Anmeldung:
http://www.kinderschutz-zentren.org/kinderschutzforum/index.html

    

Weiterbildung in Familientherapie und Beratung am Institut TRIANGEL Berlin 2011-2014

Es handelt sich um eine psychoanalytisch-systemische Vollausbildung in Familientherapie und -beratung mit einem die eigene berufliche Praxis fundierenden Anteil an gruppenanalytischer Selbsterfahrung durch den Kursleiter. Für den neuen Kurs konnten weitere praxis- und methodikerfahrene Dozenten hinzugewonnen werden

Das Institut Triangel für Supervision, Organisationsberatung und Familientherapie ist ein über die Grenzen von Berlin hinaus angesehenes Ausbildungsinstitut und biete diese Ausbildung seit nun mehr fast 20 Jahren an.

Kurs- und Selbsterfahrungsleiter, Pieter Hutz,
Dozentinnen und Dozenten Renate Blum-Maurice, Marika Eidmann, Elisabeth Schreiber, Harald Pühl

Die nächste dreijährige Weiterbildung nach den Standards der DGSF beginnt im Frühjahr 2011

Anmeldung zum Vorgespräch und nähere Informationen über www.institut-triangel.de

10. und 11. September 2010 am Berliner Institut für Gruppenanalyse

    

5. Kasuistischer Workshop zur Gruppenanalyse mit Kindern und Jugendlichen 2010

Die gruppenanalytische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist der Arbeitsschwerpunkt eines mittlerweile gemeinsamen Projekts von vier gruppenanalytischen Instituten im deutschsprachigen Raum, des Instituts für Gruppenanalyse Heidelberg, des Berliner Instituts für Gruppenanalyse, der MAP München und des SGAZ Zürich

In den regelmäßig einmal jährlich stattfindenden kasuistischen Workshops, die im Wechsel in allen Städten stattfinden, wird ein Rahmen entwickelt, der die gruppenanalytische Reflexion unserer praktischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ermöglicht.

Dabei handelt es sich um die Leitung von Gruppen in klinischen ambulanten und stationären Einrichtungen, in Praxen, Beratungsstellen, in Einrichtungen der Erziehungshilfe und der Schule.
Die Teilnehmer sind tätige Gruppenleiter der verschiedensten Berufsgruppen, aber auch Kollegen, die sich für die Gruppenleitung interessieren und die eine Gruppenzusammenstellung und -leitung planen.

Das Anliegen der Workshops ist nicht, fertige gruppenanalytische Methoden für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu präsentieren, sondern der alltäglichen Gruppenarbeit mit Kindern und Jugendlichen mit gruppenanalytischem Blick zu begegnen.

Eingeladen sind Analytische Kinder- und Jugendlichentherapeuten, Ärzte, Dipl.-Psychologen, Sozialpädagogen, Musik-, Gestaltungs- und Ergotherapeuten, Lehrer und Erzieher.

Anmeldung und nähere Information: Berliner Institut für Gruppenanalyse http://www.gruppenanalyse-berlin.de/

    

Moderation von drei Symposien der Bundespsychotherapeutenkammer

Diese drei Symposien dienen der Diskussion zur Weiterentwicklung des Psychotherapeutengesetzes. Die Aufgabe der Moderation besteht darin die vielen beteiligten und interessierten Fachgruppen, es sind jeweils 110-130 Teilnehmer, in der inhaltlichen Diskussion zu begleiten, die Teilnehmer in der Artikulation ihrer Positionen zu unterstützen, die roten Fäden der Diskussion zu halten und mit den beteiligten Kräften die möglichen Kompromisslinien herauszuarbeiten.

Termine:
22. und 23. September 2009
22. Februar 2010
12. April 2010